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Fleischermeister Bernd Steffen

Die Landwirtschaft

Mit tuckerndem Trecker fährt unser Meister  die dreihundert Meter zu den Ställen und wird von den neugierigen Charolais-Rindern mit einem freundlichen "Muh!" begrüßt.

Nach ein paar Streicheleinheiten schließt er den Futtermischwagen an, wiegt in der Getreidehalle die leckere Mixtur ab und serviert sie den Tieren auf ihrem Futtertisch.

Wenn Sie rechtzeitig kommen, können Sie unseren Meister gerne beim Füttern helfen - und unsere Tiere freuen sich natürlich auch, wenn sie von Ihnen gekrault werden!

SCHWEINESTALL

22 Meter breit und 30 Meter lang: 552 Schweine finden Platz in unserem Stall. Sechs Räume mit vier Buchten geben je 23 Ferkeln und Schweinen genug Spielraum zum Wohlfühlen und Bewegen.
Unser Schweinestall liegt zusammen mit dem Rinderstall und dem Getreidelager etwa 300 m vor dem Hof in Muxall.
Beim Bau im Juli 2003 haben wir viele große Fenster eingebaut, damit die Tiere natürliches Licht bekommen. Um die einzelnen Räume gut zu belüften,  kommt Zuluft über Löcher in der Decke. Entlüftet wird mit Ventilatoren, die wir nach Temperatur, Luftfeuchte und Alter der Tiere steuern. Die Tiere bewegen sich auf ergonomischen Spaltenböden. Aus hygienschen Gründen verzichten wir auf Stroh.
Jedes Schwein frisst täglich etwa zwei bis drei Kilo Schrot und trinkt fünf bis acht Liter Wasser. Das Futter bekommen unsere Schweine zwei Mal täglich mit Hilfe von Breifutterautomaten, die vom Futtersilo über eine Rohrschnecke befüllt werden. Die Schweine bewegen mit ihrer Schnauze ein Pendel, so dass durch die Bewegung Schrot in ihre Futterschale fällt. Die Tiere können sich das Schrot mit Wasser anmischen. An jedem Tag verfüttern wir an die Schweine etwa 1250 kg Schrot und 3200 Liter frisches Wasser.
Das Schrot für die Schweine besteht aus 50% Gerste, 30% Weizen, 18% Sojaschrot und 2% Mineralfutter. Das Getreide im Schrot bauen wir auf unseren eigenen Feldern an und lagern es bis zum Verbrauch in unserer Getreidehalle. Einmal wöchentlich stellen wir ca. 10 t Schrot in einer fahrbaren Mahl- und Mischanlage her.
Unseren Schweinestall kontrollieren wir zwei Mal am Tag. Zum einen prüfen wir, ob alle Schweine gesund und munter sind. Zum anderen achten wir darauf, dass die Lüftung und der Futterautomat funktionieren und dass immer frisches Wasser da ist.
Schweine-Nachwuchs bekommen wir alle drei Wochen vom Bauern Sührk in Pratjau. Die 92 Ferkel sind etwa zehn bis zwölf Wochen alt und wiegen 28 Kilo. Die Ferkel nehmen täglich etwa 770 Gramm zu. Nach 16 bis 18 Wochen, also 110 bis 130 Tagen, schlachten wir die ausgewachsenen Schweine mit einem Endgewicht von 120 Kilo.
Die Gülle lagern wir in einem etwa 1000 Kubikmeter fassenden Güllebehälter. Die Gülle bringen wir  zu Vegtationsbeginn auf unseren Feldern aus.

RINDERSTALL

Neben unserem Schweinestall und dem Getreidelager bauten wir etwa 300 Meter vom Hof entfernt 2007 einen neuen Rinderstall. Bis zu 75 Rinder haben Platz in dem 16 Meter breiten und 25 Meter langen Liegeboxenlaufstall. Die gemütlichen Zottel leben ganzjährig "open air", so dass sie immer frische Luft haben. Vor der Witterung schützen sie Dach und Wände. Die Tiere bewegen sich frei und haben Boxen, in denen sie sich legen und wiederkäuen können. Den Stall haben wir unterteilt nach Altersgruppen, so dass die vier bis elf Monate jungen Rinder getrennt sind von den elf bis zwanzig Monaten alten Tieren. Jedes Rind frisst täglich zehn Kilo und trinkt ca. 20 Liter frisches Wasser. Alle zwei Tage rühren wir mit einem Futtermischwagen eine Ration aus einem Rundballen oder 600 Kilo Grassilage, 400 Kilo Stroh und 400 Kilo Schrot an. Das Schrot besteht zu je einem Drittel aus Gerste, Weizen und Ackerbohnen. Das Getreide stammt aus unserem Lager und von den eigenen Feldern.
Der Gang vor den Laufflächen nennt sich Futtertisch. Hier legen wir fünf Mal täglich  nach, damit die Rinder immer genug frisches Futter haben. Bei unseren täglichen Besuchen füttern wir nicht nur, sondern prüfen auch, ob alle Tiere gesund sind und ob sie genug Wasser bekommen.
Die Tiere kommen mit vier Monaten und etwa 100 Kilo Lebendgewicht aus unserem Kälber- in den Rinderstall. Wir rechnen mit einem Kilo Gewichtszunahme pro Tag und schlachten die Rinder, wenn sie mit 18 bis 20 Monaten etwa 550 Kilo wiegen. Alle zehn bis zwölf Wochen holen wir vom Bauern Hansen aus Oha zwölf Kälber, so dass wir am Anfang jeder Woche mindestens ein Rind schlachten können.
Unsere Rinder sind Kreuzungen aus Schwarzbunten und Fleischrindern (Charolais und Limousin). Die Kreuzungstiere haben im Gegensatz zu reinen Fleischrindern den Vorteil, dass ihr Fleisch marmoriert ist.

KÄLBERSTALL

Für etwa 24 Kälber bauten wir 2007 einen Stall direkt am Hof um, den wir 1995 ursprünglich für  Schweine gebaut hatten.
Im Alter von durchschnittlich drei Wochen holen wir die Kälber vom Bauern Hansen aus Oha. Mit einem Nuckeleimer füttern wir sie in den ersten fünf Wochen drei Mal täglich mit je zwei Litern Milch, die wir aus Milchpulver und Wasser anmischen. Bis zur dreizehnten Woche  füttern wir dann zwei Mal täglich je zweieinhalb Liter Milch.
Vom ersten Tag an bekommen die Kälber zu freien Aufnahme Heu, Schrot und frisches Wasser. Weil sich der Pansen erst von der Milch auf das Raufutter umstellen muss, nehmen die Kälber anfangs nur wenig Heu und Schrot zu sich. Ab der dreizehnten Woche ziehen die Kälber in eine andere Bucht um, damit sie sich auf das Futter der großen Rinder umstellen können. Das Futter ist für Kühe und Kälber gleich, also je ein Drittel Weizen, Gerste und Ackerbohnen sowie Mineralfutter.
Im Kälberstall schauen wir mehrmals täglich auch außerhalb der Futterzeiten nach dem Rechten und streuen mit Stroh ein, weil die Kälber empfindlich gegen Feuchtigkeit und Zugluft sind. Den Stroh misten wir einmal wöchentlich aus. Neben der aufwendigen Handarbeit bleibt aber immer genug Zeit für ein paar Streicheleinheiten bei unseren Kleinen!
Mit vier Monaten und etwa 100 Kilo Gewicht kommen die Tiere aus unserem Kälber- in den Rinderstall.

HÜHNERSTALL

In der Sommersaison von Mai bis Ende September können wir im Außenbereich auch Mastküken halten.  Die Jungtiere holen wir im Alter von etwa 10 Wochen von Gut Warleberg. Die Tiere werden mit unserem eigenen Getreide gemästet. Nach etwa acht Wochen schlachten wir die Hähnchen und verwenden sie für Frikassee, Salat und den Verkauf.

GETREIDELAGER

Unsere 20 Meter breite und 25 Meter lange Getreidehalle, die wir 2005 gebaut haben, besteht aus einer fünf Meter breiten Durchfahrt, der Schüttgrube und der eigentlichen Lagerfläche. Diese ist 20 Meter lang und 15 Meter breit bei einer Höhe von fünf Metern können wir somit etwa 900 t Getreide lagern.
In der Ernte schütten wir das Getreide vom Anhänger in eine fünf Meter tiefe Schüttgrube, in die 20 Kubikmeter bzw. die Ladung von einem großen bzw. von zwei kleinen Anhängern passt. Aus der Grube wird das Getreide mit einer Rohrschnecke, die eine Leistung von 25 Tonnen Getreide pro Stunde schafft, wieder nach oben befördert. Über ein Förderband wird das Korn dann bis zu fünf Meter hoch eingelagert.
In der Rohrschnecke wird das Futtergetreide über zwei Düsen mit Propionsäure  bestäubt, um es zu konservieren. Auf eine Tonne Getreide kommen zehn Liter Säure als Schutz vor Pilzen, Bakterien und Erwärmung.
In einem guten Erntejahr dreschen wir an die 750 t Getreide. Davon etwa 450 t Weizen, 250 t Gerste und 50 t Hafer. Etwa 500 t verfüttern wir an unsere Tiere, während wir die restlichen 250 Tonnen später als Brotgetreide verkaufen. Das Brotgetreide wird nicht mit der Propionsäure behandelt. Wir haben 2011 eine neue Getreidetrocknung gebaut in der wir ca. 150 t Getreide in ca. einer Woche von 20% auf 15% Feuchtigkeit trocknen können, Das Getreide darf höchstens 15% feucht sein, um es einzulagern. Dagegen kann Futtergetreide bis zu 20% Feuchte haben. Noch feuchteres Futtergetreide verklebt die Futterautomaten der Schweine.

ACKERBAU

Insgesamt bewirtschaften wir östlich von Kiel 143 Hektar Fläche: 125 Hektar Ackerland und 18 Hektar Grünland.
Drei Hektar Grünland liegen direkt am Hof. Wir mähen unsere Weiden drei Mal jährlich, um Silage als Tierfutter zu gewinnen. Grassilage ist durch Milchsäuregärung konserviertes Grünfutter mit hohem Stärkegehalt, das besonders von Rindern durch die Fermentation im Pansen sehr gut verwertet wird. Gegenüber dem Heu ist die Lagerung von Silage in Form von Ballen witterungsunabhängig. Das Gras wird luftdicht abgeschlossen, verdichtet und gelagert, damit pflanzeneigene Enzyme sowie Bakterien, Hefen und Schimmelpilze unterdrückt werden. Milchsäurebakterien wandeln Zucker zu Säure und hindern das Wachstum von Bakterien. Wir verfüttern jährlich 360 Großballen Grassilage an unsere Tiere, also etwa 20 Ballen pro Hektar und Jahr.
Der Großteil unserer Weiden liegt landschaftlich schön direkt an den Kasseteichen. Leider haben  wir Probleme mit den Wildgänsen, die das Gras kurz halten und es verschmutzen.
Unsere Flächen für den Ackerbau liegen weiter verstreut. Mit über 15 Kilometern Fahrtstrecke am weitesten vom Hof entfernt sind 30 Hektar Ackerland, die wir in Mohrrehmen von unserem früheren Ferkelerzeuger Waldemar Riedel gepachtet haben.
Auf unseren Ackerflächen bauen wir Raps, Weizen, Gerste, Hafer und Ackerbohnen an. Wichtig ist dabei die Fruchtfolge - nicht jedes Jahr kann die selbe Frucht auf dem gleichen Land angebaut werden, sonst sind die Pflanzen zu anfällig für Krankheiten. In unserer Fruchtfolge wechseln je 33 Hektar Raps, Weizen und Gerste sowie je 12 Hektar Hafer und Bohnen einander ab. Unsere durchschnittlichen Erträge im Jahr liegen bei 90 dt Weizen, 85 dt Gerste, 40 dt Raps, 70 dt Hafer und 50 dt Ackerbohnen.

Als roter Faden gilt in unserer gesamten Produktion, dass wir so viel Natur wie möglich haben wollen; ganz ohne moderne Hilfsmittel kommen wir  aber auf dem Feld nicht weit. Durch Fruchtfolge und Bodenbearbeitung sowie Aussaattermin und Sortenwahl benötigen wir einen geringen Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. In diesem Bereich berät uns Jens Pettersen von der HaGe in Kiel, der  uns auch über die neuesten Anwendungsbestimmungen und Verordnungen auf dem Laufenden hält.
Direkt nach der Ernte lagern wir an die 750 t Getreide in unserer Halle ein, von denen wir etwa 500 Tonnen an unsere Tiere verfüttern und 250 Tonnen  als Brotgetreide verkaufen.  Die Ackerbohnen verfüttern wir an unsere Rinder, während der Raps nicht erst eingelagert, sondern gleich nach der Ernte verkauft wird.

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