Historie 

Am Rand der landschaftlich schönen Probstei, direkt an den Kasseteichen liegt unser Hof im Ort Muxall. Der Ortsname ist durch die vielen Mücken an den 80 Hektar großen Teichen, die heute erwerbsmäßig betrieben werden, entstanden und leitet sich von "Mücken-sall" ab.

Seit etwa 1650 betreibt die Familie Steffen über Generationen Landwirtschaft und unterhält eine
Räucherkate. Früher verteilten offene Feuerstellen den Rauch über die ganze Diele, um Schinken und Mettwurst für den Eigenbedarf und für andere Landwirte zu räuchern. Ohne Kühlschrank, Konservendosen und andere moderne Errungenschaften wurden Lebensmittel auf diese Art haltbar gemacht.

Anke und Peter Steffen

Anke und Peter Steffen

Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft besannen sich Peter und Anke Steffen zu Beginn der 1970-er Jahre auf die alte Tradition der Räucherei und begannen mit der Selbstvermarktung ihrer Erzeugnisse auf den Kieler Wochenmärkten. Bis zu Übergabe des Betriebes an die nächste Generation vermarkteten Peter und Anke hauptsächlich selbsterstellte Räucherwaren.

Als Bernd und Dörte Steffen in den 1990er Jahren den Hof übernahmen, bauten sie Herstellung, Produktvielfalt und Direktvermarktung weiter aus. Fast alle geschlachteten Tiere stammen vom eigenen Hof und werden in der professionellen Schlachterei verarbeitet. Mit inzwischen 18 Angestellten stellen wir nicht nur alles Leckere rund um Schinken und Wurst her, sondern wir bedienen auch sämtliche Catering-Wünsche mit kalten und warmen Speisen. Vom liebevoll gekochten Fertiggericht bis zum mehrgängigen Menü ist in Muxall alles möglich. Der freundliche Kontakt zu jedem einzelnen Kunden ist dabei immer die Grundlage - auf jedem Wochenmarkt, aber auch im Heikendorfer Ladengeschäft und jeden Freitag immer wieder direkt auf dem Hof!

Dörte und Bernd Steffen mit ihren 7 Kindern

Dörte und Bernd Steffen mit ihren 7 Kindern

Nur qualtitativ hochwertiges Fleisch kann zu wirklich guten Enderzeugnissen führen: Hohe Ansprüche haben wir deshalb auch in unserem landwirtschaftlichen Betrieb, den wir kontinuierlich ausbauen. Die über 140 Hektar Ackerbaufläche bewirtschaften wir selbst mit modernen Maschinen, um das Getreide an unsere Schweine und Kühe verfüttern zu können.

Drei Jahrhunderte Landwirtschaft und Schlachterei bedeuten einen großen Wandel in den Arbeitsweisen, aber einige Dinge haben sich nicht   geändert: In der Familie Steffen wurde das Wissen um die Kunst des Salzens und Räucherns ebenso weitergegeben wie auch die Rezepte einiger Spezialitäten. Die Liebe zum historischen Detail findet sich auch in der Gestaltung der ehemaligen Räucherkate wieder, die trotz mehrfachen An- und Umbaus mit ihrem restaurierten Fachwerk und dem Reetdach das Herzstück unseres Hofes ist.